Über e3 dada

Regel #1: Kopfhörer rein – Augen zu – und durch!

e3 dada ist eine Seite voller Kunst und Antikunst. Einiges davon sind Bilder, doch der Großteil sind Tonaufnahmen.
Am besten also, du nimmst dir genügend Zeit, sorgst für Ruhe, bringst dich in Stimmung (I might recommend pages such as Aljoscha Eidloth | Fotografie) und klickst dich durch die einzelnen Kategorien und Beiträge. (Kopfhörer/HiFi-Anlage nicht vergessen!)Weiser Mann (Ich)

Regel #2: Es gibt keine Regeln

Das da oben ist natürlich nur eine Empfehlung meinerseits, wühl dich durch diese Seite, genau so wie du es willst. Auch sollte Regel #1 dich natürlich nicht davon abhalten, deinen Freunden von e3 dada zu erzählen.

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Was ist jetzt aber e3 dada?!

e3 dada ist die Webpräsenz von mir, Sascha Etezazi, öfter auch »klafkid«. (Der Name wird dir hier sicher das eine oder andere mal begegnen)
Folgendes war mein Gedankengang:

- Ich mache immer mehr Kunstwerke, vor allem Tondokumente, die ich gerne präsentieren will, aber auch eventuelle Gemeinschaftsprojekte mit befreundeten Künstlern aller Kategorien.
- Viele meiner Freunde besitzen dafür hauptsächlich Facebook-Seiten
- In Facebook übersieht man in der Hektik leicht kleine, aber kraftvolle Dinge wie .mp3′s

Das, und der Fakt, dass Facebook immer mehr die Rechte von Künstlern einschränkt, brachten mich dazu, eine eigene Website zu erstellen. Mir ist es lieber du hörst dir das alles hier in Ruhe an, als irgendwie im Stress.

Und wieso nicht einfach… ähh.. Sascha Ete..äh… zazi | Ton… doku… ähh… aufnahmen… ?!

Ich denke die Frage hat sich hiermit geklärt, oder?

 

Nicht?

 

»e3 dada« ist zusammengesetzt aus zwei Teilen.

- »e3« steht für »experimentell. etezazi. entartet.« (siehe oben) … ooooder  »etezazi. entartet. experimentell.« ….. ooooder  »entartet. entartet. Eucharistiefeier.« Hehe. Nö.
Diese drei, in diesem Fall, Adjektive beschreiben das, was meine Kunst ausmacht:

- experimentell: Zwar hab ich mehrere Instrumente auf konventionelle Art gelernt und/oder bin noch drüber, das hindert mich aber nicht daran, ständig neue Wege und Möglichkeiten zu finden, Dinge zu verkünstlichen.

- etezazi: Ist mein Nachname. Passt in die Alliteration. Manchen ist aufgefallen “Klingt ja gar nicht klassisch-europäisch!”. Richtig. Ist meine (Anti-)Kunst ja auch nicht.

- entartet: Ups! Doch was europäisches! … Fast… »entartet« habe ich in »Romanziös In A. -tonal« auf dem Titelblatt wie folgt definiert:

[...] Dabei ist der Begriff dem Nazi-Wortschatz entnommen, vertritt jedoch in keinem Fall seine ursprüngliche Bedeutung der Geringschaetzung jüdischer und (afro-)amerikanischer Volksmusik, entlehnt sich aber zugleich bewusst genau dieser Bedeutung. Zentraler Aspekt dieser Musik ist die Reduzierung des Kunstanspruches für die E-Musik, welcher dazu führt, dass orchestrale Musik hochstilisiert und versnobt wird. Die Beziehung von Zuhörer und Musik der U-Musik des 20. und 21. Jahrhunderts dient hier als erstrebenswert. Diesen Aspekt haben die Musiker glaubhaft darzustellen, auch wenn er nicht ihre Überzeugungen vertritt. Auch schauspielerisches Können und Kreativität ist hier gefragt.
“Entartet” bedeutet hier also “dem gewöhnlichen Umfeld entzogen”, aber auch “der Kunst/Künstlichkeit entzogen”. (“art” engl. – “Kunst”)
Dabei spielt der Prozess hin zum “fertigen” Musikstück eine grosse Rolle, genauso wie die Art der Präsentation.
Entartete Musik versucht ihren Kunstanspruch durch diverse Techniken zu erlangen, deren Gemeinsamkeit es ist, Aspekte der jetzigen E-Musik bloßzustellen. Dabei wird aber darauf geachtet, dass der Zuhörer nicht durch Lärm oder zwangsläufig unästhetische Klangbilder geplagt wird, die die alten Konventionen “aufbrechen”. Eher im Gegenteil wird sich alter Techniken bedient, um den o.g. Kunstanspruch zu erfüllen. Der Zuhörer wird die Botschaft nur durch Erkennen und Hinterfragen des Klangbildes und des schau- spielerischen Bildes verstehen können, sich jedoch auch ohne diese Erkenntnis angesprochen fühlen.Aus »Romanziös in A.-tonal«

Ich denke der wichtigste Teil ist der, dass die Kunst ihrer Künstlichkeit entzogen wird. Das leitet uns auch perfekt über zum zweiten Teil:

 

- »dada« ist der Kurzbegriff des Dadaismus. Ich will das hier aber nicht unnötig in die Länge ziehen. Wie so etwas klingen kann, kannst du in »Monolog« hören.

 Kommen wir zu den verschiedenen Kategorien

Klangwelten

In den Klangwelten erforsche ich das Prinzip Musik(-aufnahmen) von Grund auf. Dabei nehme ich Klänge/Atmos/Sprache/Musik auf, schneide/mixe/bastle da ein bisschen rum, gebe ihm einen komischen Titel und nenne es Kunst. Ich überlege mir ein Thema (meist irgendeine Urkraft) und scribble mir ein kleines Skript zurecht. Mein Anspruch dabei ist, möglichst wenig der Aufnahmen zu verfremden und somit Klänge so gewollt wie möglich zu extrahieren.
Im Prinzip mache ich also nichts anderes als ein Fotograf: Ich versuche Welten zu schaffen, in denen man versinken kann.
Ich zähle die Klangwelten zu…

 

Entartete Musik

Viel davon hast du ja schon oben darüber gelesen. Entartete Musik sind Kompositionen von mir, den Klangwelten im Prinzip ähnlich, jedoch mit den klassischen Mitteln der Komposition von E-Musik verbunden: Noten und Partituren.
Das Prinzip »entartet« beinhaltet ja an sich, die Konventionen mit sich selbst zu brechen, daher ist für mich diese konservative Methode unerlässlich, auch um meinen musikalischen Horizont zu festigen, zu erweitern und eventuell sogar abzubilden, wenn es mir denn gut genug gelingt.

 

10 Unspielbare Stücke

Ein kleines Projekt von mir, das ich Mitte letzten Jahres fertig gestellt habe, dass zeitgleich mit der Idee der Entarteten Musik aufkam und mit ihr als Achse das symmetrische Gegenstück zu den Klangwelten bildet.  Wo diese nur Klang sind, sind die unspielbaren Stücke nur Bild, die das Prinzip der Entarteten Musik bildlich darstellen.
Und glaubt mir: Sie sind unspielbar. Dafür hab ich gesorgt ;)

 

Gender Plot Twist

Die neuste Projektidee, auf die ich während der Arbeit kam, wo ich viel Radio höre. Mir ist aufgefallen, wie viele Werbungen es gibt, die die klassische Rollenverteilung von Mann & Frau bewusst einsetzen und ausnutzen (z. B. das Mädchen-Überraschungsei).
Mich persönlich stört das sehr, denn das ist ein sehr paradoxer Gegenpol zu einer eigentlich positiven Bewegung in Deutschland, die es fast geschafft hat, nicht nur Frauen sondern auch Homosexuelle gleich zu stellen.
Nun sehe ich leider auch zeitgleich den Trend, dass sich die Geschlechter genau deswegen voneinander mehr differenzieren wollen, wodurch Mädchen nur noch rosa tragen und lieben dürfen, Jungs hingegen emotional noch mehr einstecken müssen. Das ist jedoch eine rein subjektive Erfahrung.
Hier setze ich also meinen Angriffspunkt, indem ich Werbung in Bild/Ton/Video nehme und die Rollen vertausche. Durch die hoffentlich entstandene Paradoxie soll dem Betrachter dafür die Augen geöffnet werden. Hier werde ich auch öfter mit anderen Künstlern zusammenarbeiten.

 

Eigentlich wird ja bei Kunst eher weniger als mehr über seine Werke erzählt…. Also genug! Kusch! Schau dich um!

 

 

(Mit Beendigung dieses Beitrags haben Sie automatisch eine kostenlose Waschmaschine gekauft, die wir Ihnen nie liefern werden. Herzlichen Glückwunsch!)